Wenn sich am 17. Januar 2026 im Melchior Park Hotel in Würzburg Unternehmer, Finanzexperten, Strategen und Vertriebsprofis versammeln, geht es um mehr als einen formalen Jahresauftakt. Die Augeon AG nutzt diesen Samstag bewusst als Denkraum für ein Jahr, das von tiefgreifenden wirtschaftlichen, technologischen und geopolitischen Umbrüchen geprägt sein dürfte. Schon der Name des Unternehmens, abgeleitet vom lateinischen augeō – vermehren, vergrößern, steigern, verstärken, beglücken – gibt die Richtung vor: Wachstum soll nicht zufällig entstehen, sondern strategisch gestaltet werden.
Der Vormittag beginnt mit einem offenen Come Together, das Raum für Gespräche lässt, bevor Uli Bock, Experte für Schulung, Marketing und Autor der Augeon AG, die Veranstaltung offiziell eröffnet. Uli Bock gilt seit Jahren als prägende Figur für strategische Sachwertkonzepte und alternative Investmentansätze. Seine Begrüßung markiert den Übergang vom informellen Austausch zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit den großen Fragen der Zeit.

Rückblick und Standortbestimmung: Was 2025 gelehrt hat, was 2026 verlangt
Den analytischen Rahmen des Tages setzt Dominik Knauft mit einem Rückblick auf das Jahr 2025 und einem Ausblick auf 2026. In einem Umfeld, das von anhaltender Inflation, geopolitischen Spannungen und einer spürbaren Verschiebung globaler Lieferketten geprägt war, stellt sich für Anleger und Vertriebspartner gleichermaßen die Frage: Welche Strategien haben getragen – und welche müssen neu gedacht werden? Knauft ordnet Entwicklungen ein, die weit über einzelne Produkte hinausgehen, und skizziert, warum 2026 weniger von kurzfristigen Renditeversprechen, sondern stärker von resilienten Strukturen geprägt sein wird.
Finanzielle Revolution oder nüchterne Neuordnung?
Mit dem ersten großen Event-Block rückt Uli Bock erneut in den Fokus. Unter dem Titel „Finanzielle Revolution 2026“ geht es nicht um Schlagworte, sondern um die Verschiebung grundlegender Parameter. Steigende Staatsverschuldung, eine weiterhin expansive Geldpolitik vieler Notenbanken und die wachsende Bedeutung realer Werte verändern die Spielregeln für Vermögensaufbau und -sicherung. Bock knüpft hier an internationale Studien an, die zeigen, dass Sachwerte und rohstoffnahe Investments in Phasen struktureller Unsicherheit historisch an Bedeutung gewinnen.
Einen weiteren inhaltlichen Akzent setzt Maximilian Vogler mit seinem Beitrag „Die Welt verändert sich“. Vogler beschäftigt sich seit Jahren mit den Schnittstellen von Technologie, Wirtschaft und gesellschaftlichem Wandel und gilt als analytischer Beobachter globaler Transformationsprozesse. In seinen Vorträgen verbindet er makroökonomische Entwicklungen mit technologischen Trends und zeigt auf, warum Veränderungen heute nicht mehr isoliert auftreten, sondern einander beschleunigen. Digitalisierung, künstliche Intelligenz, geopolitische Neuordnungen und die Neuverteilung wirtschaftlicher Macht wirken zusammen, mit unmittelbaren Folgen für Kapitalmärkte, Arbeitsmodelle und Vertriebsstrukturen.
Besonders greifbar wird diese Dynamik im Themenfeld der Technologiemetalle und seltenen Erden, das Vogler als strukturellen Engpass der kommenden Jahrzehnte beschreibt. Die Internationale Energieagentur weist seit Jahren darauf hin, dass sich der weltweite Bedarf an Lithium, Neodym, Kobalt und anderen strategischen Metallen bis 2030 um ein Vielfaches erhöhen dürfte, insbesondere durch den Ausbau erneuerbarer Energien, Elektromobilität und digitaler Infrastruktur. Ohne diese Rohstoffe sind Energiewende, Hochtechnologie und industrielle Wettbewerbsfähigkeit nicht denkbar. Vogler ordnet diese Entwicklungen nicht als kurzfristige Marktbewegung ein, sondern als langfristige Verschiebung wirtschaftlicher Grundlagen. Die Augeon AG greift diesen Ansatz auf und positioniert Technologiemetalle bewusst als strategische Säule, nicht als Trendthema, sondern als Teil einer langfristigen, substanzbasierten Vermögens- und Zukunftsstrategie.
Ergänzt wird dieser Block durch den Blick auf Cashflow-orientierte Konzepte, etwa mit der Covenant Oil Group. In Zeiten volatiler Märkte rückt die Frage nach laufenden Erträgen wieder stärker in den Fokus. Historische Daten zeigen, dass rohstoffnahe Cashflow-Modelle in inflationären Phasen eine stabilisierende Wirkung auf Portfolios haben können, ein Aspekt, den Uli Bock gezielt aufgreift.

Vertrieb, Wirkung und Menschen: Der Nachmittag im Zeichen der Umsetzung
Nach der Mittagspause verschiebt sich der Fokus spürbar von der strategischen Vogelperspektive hin zur praktischen Umsetzung. Mit Roger Rankel betritt einer der profiliertesten Experten für Kundengewinnung und Vertriebspsychologie im deutschsprachigen Raum die Bühne. Rankel hat sich über Jahre einen Namen gemacht, indem er Vertrieb nicht als Lautstärke- oder Abschlusstechnik versteht, sondern als präzise, nachvollziehbare Kommunikation auf Augenhöhe. Seine Arbeit basiert auf der Überzeugung, dass nachhaltiger Vertrieb dort entsteht, wo Menschen verstanden werden, nicht dort, wo sie überredet werden sollen.
In einer Zeit, in der Kunden besser informiert sind als je zuvor, Vergleichsportale nutzen, Bewertungen lesen und Vertriebsversprechen kritisch hinterfragen, trifft dieser Ansatz einen Nerv. Empirische Studien aus der Verkaufs- und Konsumentenforschung bestätigen, dass Vertrauen, Klarheit und emotionale Anschlussfähigkeit inzwischen deutlich stärkere Kaufimpulse auslösen als Produktvielfalt oder Preisargumente. Rankel verbindet diese Erkenntnisse mit langjähriger Praxiserfahrung aus unterschiedlichsten Branchen und übersetzt sie in konkrete Strategien für Berater und Vertriebspartner. Sein Auftritt beim Jahresauftakt der Augeon AG steht damit exemplarisch für einen Paradigmenwechsel im Vertrieb: weg vom klassischen Verkaufsgespräch, hin zu einem Dialog, der Verständnis schafft und damit langfristige Beziehungen ermöglicht.

Recht, Struktur und Wachstum: Der Blick hinter die Kulissen
Im dritten Event-Block rückt die juristische Dimension in den Mittelpunkt. Darüber spricht Dr. Thomas Schulte, unabhängiger Experte aus dem Wirtschafts- und Kapitalmarktrecht. Zur Diskussion stehen Fragen rund um die juristische Einordnung, Regulatorien und die professionelle Abwicklung von Lebensversicherungsverträgen mit den zugrunde liegenden Workflows aus rechtlicher Sicht. Dabei geht es weniger um Einzelfälle als um strukturelle Fragen: Wie lassen sich komplexe Vertragswerke sauber analysieren? Welche rechtlichen Stellschrauben sind bei der Abwicklung zu beachten? Und warum gewinnt juristische Präzision im Jahr 2026 zunehmend an Bedeutung? Die Ausführungen zeigen, dass Transparenz, rechtssichere Prozesse und eine klare Dokumentation längst zu entscheidenden Faktoren geworden sind, gerade in einem Umfeld wachsender Regulierung und steigender Anforderungen an Anbieter und Vertriebspartner.
Im Anschluss richtet sich der Blick nach vorn. Unter dem Leitgedanken „Vertrieb 2026 – gemeinsam wachsen“ sprechen Radisa Dudic und Dominik Knauft über kooperative Modelle, Skalierung und nachhaltigen Erfolg. Es geht um Strukturen, die nicht auf kurzfristigen Wettbewerb, sondern auf gemeinsames Wachstum setzen – ein Ansatz, der in Zeiten zunehmender Regulierung und steigender Anforderungen an Berater an Relevanz gewinnt.
Ehrungen erfolgreicher Partner und die Vorstellung des Jahresreisewettbewerbs 2026 setzen schließlich einen emotionalen Akzent. Sie machen sichtbar, dass Strategie und Umsetzung letztlich von Menschen getragen werden.

Austausch statt Abschluss
Mit einem gemeinsamen Austausch und Flying Dinner endet der offizielle Teil der Veranstaltung. Doch der eigentliche Mehrwert liegt oft jenseits des Programms: in Gesprächen, Vernetzungen und neuen Ideen. Der Jahresauftakt der Augeon AG 2026 versteht sich nicht als fertige Antwort auf die Herausforderungen der Zeit, sondern als Einladung zum Mitdenken. Oder, um es mit dem lateinischen Ursprung des Namens zu sagen: als Versuch, zu vermehren, zu verstärken und gemeinsam zu wachsen, in einem Jahr, das genau das verlangen wird.
Autor:
Dr. Peter Riedi – Volkswirt und Edelmetallexperte
Dr. Peter Riedi verbindet volkswirtschaftliche Analyse mit langjähriger praktischer Erfahrung im Edelmetallsektor. Seine Arbeit zeichnet sich durch einen klaren Blick für makroökonomische Zusammenhänge, geldpolitische Entwicklungen und die Rolle physischer Werte in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit aus. Als Autor und Experte ordnet er komplexe Marktbewegungen ein, hinterfragt gängige Narrative und liefert fundierte Einschätzungen jenseits kurzfristiger Trends. Seine Expertise macht ihn zu einem gefragten Gesprächspartner, wenn es darum geht, Edelmetalle nicht isoliert, sondern als Bestandteil größerer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen zu verstehen.
Kontakt:
Augeon AG
Via San Gottardo 10
CH-6900 Lugano
E-Mail: info@augeon.com
Tel.: +41 91 911 8852
Web: www.augeon.com
Über die Augeon AG – Strategien zur Vermögenssicherung und Substanzbewahrung
Die Augeon AG mit Sitz in Lugano, Schweiz, ist eine unabhängige Gesellschaft, die seit 2007 ganzheitliche Strategien zur Vermögenssicherung und Substanzbewahrung entwickelt. Nach der Umfirmierung im Jahr 2019 liegt der Fokus auf zukunftsorientierten Sachwertlösungen für anspruchsvolle Kunden in Europa. Die Augeon AG verfolgt einen individuellen, bankenunabhängigen Ansatz und unterstützt bei der Analyse von Vermögensstrukturen, dem Schutz vor Inflation und regulatorischen Veränderungen sowie der strategischen Ausrichtung in einem sich wandelnden wirtschaftlichen Umfeld.




